DamEx Sommer 2012

[text_box title=“12 sind keine 13″]Unsere diesjährige DAMEX – wie schon in den letzten Jahren kurz vor der Sommersonnenwende (16.6.-18.6.)- führte uns wie vor 2 Jahren schon in die Boofe westlich des Hohen Torsteins, mit hohem Wiedererkennungswert vor allem für topografische Rindviecher wie mich.
Sommer 2012Das Wohlfühlprogramm ging freilich schon am Parkplatz mit dem Anschneiden eines Kuchens und der Vernichtung anderer Leckereien los, bevor sich der Schnatterinchen-Expreß in die Höhe in Bewegung setzte – mit einer beeindruckenden Stärke von 12 Mädels. Aber „12 sind keine 13“ (O-Ton zur Boofen-Begrüßung) – die 13. Fee fehlte uns dann doch…
Natürlich mussten wir gleich nach dem Abendbrot nach unserer Aussichtsplattform ( gelegen auf einem schmalen Band oberhalb der Boofe) sehen.Dort bekamen wir ein wunderschönes und kurzweiliges Abendschauspiel der Wolken geschenkt – kurz zuvor hatte es geregnet.Bei dieser tollen Stimmung fiel es Mancher schwer, sich noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder nach unten zu schwingen…

Der Kletter-Samstag führte uns dann zu Tante, Onkel, Bergfex und Torstein-Nadel , wo sich noch 3 Tages-Frauen zu uns gesellten. Zum Glück hatten wir ja zwei Vorsteigerinnen ( Kerstin und Trixi), so dass wir uns gut auf die Gipfel verteilen konnten.Der schönste Anblick war es, auf allen von mir aus sichtbaren Wegen eine von uns hängen, kämpfen, auftauchen…zu sehen.
Bemerkenswerterweise hatte keine von uns nunmehr 15 Frauen einen Fotoapparat mit (meinen Glückwunsch, Mädels: so muss eine Jede ihren eigenen Foto im Kopf bedienen und speichert dort ganz bestimmt ihre schönsten Bilder…), die beiliegenden Fotos wurden sozusagen von Extern geschossen. Ich hoffe mal, der Fotograf war schwer beeindruckt von der geballten Frauen-Power und natürlich auch von unserer einmaligen Schönheit…?Sommer 2012
Die schwarzen Gewitterwolken zogen dann erst am späten Nachmittag auf, waren aber dafür schwer einschätzbar und bewogen uns zum Rückzug von den hochgelegenen Gipfeln. Auf dem Rückweg teilten wir uns dann nach langen Diskussionen: ein paar wollten noch in einen kurzen Weg einsteigen, die anderen zur Boofe (und zum Parkplatz Wasser holen) gehen. In dieser Zeit erwischte uns dann doch das Gewitter und eine halbe Stunde lang Starkregen – da waren die Regensachen wenigstens nicht umsonst mit. Mehr oder weniger nass oder trocken kamen am Ende doch alle wieder in der Boofe zusammen, wo es erstaunlich schnell wieder aufzog. Diesmal bot unsere Aussicht nach dem Abendbrot ein noch beeindruckendes Schauspiel: aufsteigende Nebel, sehr schnell ziehende Wolkenbilder, von Ferne das Feuerwerk von Wer-weiß-wo und einen satt triefenden Wald…
Am Sonntag ging es dann zu den Hunskirchen, wo es Dank des Windes unerwartet erfreulich trocken war. Einige von uns waren dort im Herbst 2010 zum Sektionsklettertag und konnten sich gut an die gekletterten Wege erinnern, die wir nun also auch wieder bevölkerten. Wir haben sie alle noch im Gipfelbuch gefunden.
Der Sonntag verging natürlich viel zu schnell, und mit unseren schönen Erlebnissen angefüllt begaben wir uns nach unseren großen Gipfeltreff (alle auf der Großen Hunskirche) auf den Heimweg, nicht ohne natürlich in Königstein noch zu einem gemeinsamen Abschlußeis anzuhalten.

Ganz herzlichen Dank für dieses schöne Wochenende, liebe Mädels
sagt Euch Marid. [/text_box]